Wie bist du auf das TurnaroundGAP aufmerksam geworden?
Sowohl FTI-Andersch als auch Mutares kannte ich bereits durch Campus-Events an der WHU – Otto Beisheim School of Management. Auf das TurnaroundGAP-Programm wurde ich schließlich durch ehemalige TeilnehmerInnen sowie den offiziellen Bewerbungsaufruf aufmerksam. Die positiven Erfahrungsberichte und die Kombination aus Restruktuierungsberatung und Private-Equity-Perspektive haben mein Interesse sofort geweckt.
Wie lief der Bewerbungsprozess für dich ab?
Der Bewerbungsprozess war klar und transparent strukturiert. Nach der Online-Bewerbung wurde ich zu einem Interview nach Frankfurt eingeladen. Dort hatte ich ein Gespräch, an dem jeweils eine Person von FTI‑Andersch und Mutares teilnahm. Besonders positiv empfand ich den offenen Austausch und das ehrliche Interesse sowohl an meiner fachlichen Qualifikation als auch an mir als Person.
Wie haben sich deine ersten Arbeitstage gestaltet?
Die ersten Tage starteten mit einem strukturierten Onboarding, das mir einen guten Überblick über Prozesse und Arbeitsweise gegeben hat. Schon kurz darauf wurde ich von meinem Team in ein Projekt eingebunden und konnte direkt mitarbeiten. Bei FTI-Andersch gab es zusätzlich gezielte Excel- und PowerPoint-Trainings, die mich optimal auf die Projektarbeit vorbereitet haben.
Welche Aufgaben hast du während deiner Station bei FTI-Andersch übernommen und wie hat sich dein Verantwortungsbereich entwickelt?
Bei FTI-Andersch war ich intensiv in die finanzielle Analyse und Planung eingebunden. Dazu gehörten der Aufbau von Finanzmodellen, die Arbeit mit Excel und Power Query sowie die Unterstützung bei der Erstellung von Insolvenzszenarien. Außerdem wirkte ich an Reportings mit und nahm an Kundenmeetings teil. Mit wachsender Erfahrung konnte ich zunehmend eigenständig Arbeitspakete übernehmen.
Welche Aufgaben hast du während deiner Station bei Mutares übernommen und wie hat sich dein Verantwortungsbereich entwickelt?
Auch bei Mutares konnte ich früh eigenständig Verantwortung übernehmen. Ich habe Management-Meetings vorbereitet, Analysen zur Optimierung von Prozessen durchgeführt und Tracking-Systeme zur Performance-Steuerung mit aufgebaut. Mit der Zeit wurde mir zunehmend Vertrauen entgegengebracht, sodass ich Themen eigenständig vorantreiben und aktiv zur Umsetzung beitragen konnte.
Was war (bisher) dein persönliches Highlight im Rahmen des Gap Year Programms?
Ein Highlight war die regelmäßige Arbeit vor Ort bei einem Portfoliounternehmen in Sarajevo, Bosnien. Die internationale Projekterfahrung und die enge Zusammenarbeit mit dem Management-Team waren fachlich wie persönlich sehr bereichernd. Gerade als Praktikantin so nah an strategischen und operativen Entscheidungen mitzuwirken, war eine außergewöhnliche Erfahrung.
Was ist die wichtigste Eigenschaft, die man für das TurnaroundGAP Programm mitbringen sollte?
Offenheit und Lernbereitschaft sind aus meiner Sicht entscheidend. Man bewegt sich in zwei sehr dynamischen Umfeldern, in denen man fachlich und persönlich stark gefördert wird. Bei FTI-Andersch entwickelt man insbesondere analytische und technische Fähigkeiten, während man bei Mutares die operative Umsetzung und unternehmerische Perspektive erlebt.
Wer bereit ist, Verantwortung zu übernehmen und sich aktiv einzubringen, kann enorm viel mitnehmen.
Warum hast du dich für das TurnaroundGAP entschieden?
Mich hat vor allem die Kombination aus zwei komplementären Perspektiven überzeugt. Bei Mutares steht man auf der Seite des Investors und Umsetzers, während man bei FTI-Andersch die BeraterInnenperspektive einnimmt. Dieses Wechselspiel ermöglicht ein besonders ganzheitliches Verständnis von Transformation und Restrukturierung. Genau diese inhaltliche Breite hat das Programm für mich so attraktiv gemacht.


