Transportlogistik

Portrait von Philipp Oemler

Die Transportlogistik an Land, Luft und See ist für mich eine der spannendsten Branchen überhaupt. In kaum einer anderen Branche werden die Unternehmen permanent vor die Herausforderung gestellt, sich immer wieder an neue Herausforderungen anpassen zu müssen, um weiterhin erfolgreich am Markt zu bestehen.

Philipp Oemler

Direktor

Eine Branche im Dauerwandel

Transportlogistik steht regelmäßig vor neuen Herausforderungen. Die Branche ist gekennzeichnet durch einen hohen Wettbewerbsdruck (u.a. Aufkommen neuer digitaler Wettbewerber), zyklische Schwankung der Kundennachfrage und Kostenbasis, zunehmenden Fachkräftemangel sowie stetig wechselnde regulatorische Änderungen.

FTI-Andersch unterstützt Sie dabei, den Überblick in dieser komplexen Gemengelage zu behalten, die richtigen strategischen Themen anzugehen und Leistungsverbesserungen umzusetzen.

Aktuelle Lage der Branche

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Die eigene Arbeitsweise optimieren

In der fragmentierten Transportlogistik mit seiner Vielzahl an Marktteilnehmern und Segmenten herrscht seit Jahren ein intensiver Wettbewerbsdruck und Verdrängungswettbewerb. Neben etablierten Marktteilnehmer stoßen digitale Start-ups, Tech-Unternehmen wie Amazon und wachsende Großflotten in den Markt. Die digitalen Herausforderer stellen etablierte Arbeitsweisen und Standards in Frage und bieten signifikante Vorteile in Punkto Transparenz und Pricing. Bestehende mittelständische Unternehmen müssen Lösungen dafür finden, indem sie ihr Leistungsangebot anpassen, Prozesse optimieren und stärker digitalisieren. Im Extremfall ist das Geschäftsmodell anzupassen, indem sich das Unternehmen von Organisator zum Operator verändert.

Eine wichtige Säule zur Sicherstellung der nachhaltigen Wettbewerbsfähigkeit ist der Aufbau digitaler Kompetenzen gepaart mit einem überzeugenden strategischen Konzept. Wir helfen die richtigen strategischen Antworten zu erarbeiten und umzusetzen, um mit den veränderten Marktbedingungen Schritt zu halten.

Portrait von Gero Güllmeister

Gero Güllmeister

Partner
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Volatile Branchen- und Kostenentwicklung

Die Corona-Pandemie hat globale Lieferketten erschüttert und gleichzeitig die globale Nachfrage nach Frachtraum belebt. Wenn wir einen Blick auf die jahrelange Krise in der Containerschifffahrt (2009 – 2020) werfen, befindet sich diese seit 2021 im Aufwind. Doch: Nichts bleibt für ewig. So ist zu erwarten, dass sich infolge der Pandemie und geopolitischer Konflikte Warenströme von den etablierten Routen verschieben und nachhaltige Kostensteigerungen für Energie und Personal manifestieren. Um in dieser volatilen Lage den Überblick zu behalten, benötigen Unternehmen ein hohes Maß an interner und externer Transparenz, um auf diese Veränderungen zu reagieren und ihre Strategien anzupassen.

Wir helfen Unternehmen, die Transparenz zur Unternehmenssteuerung zu verbessern, um frühzeitig Trends zu erkennen und Ihre strategische Ausrichtung zu ändern oder neue Umsatzpotenziale zu erschließen.

Portrait von Stefan Janke

Stefan Janke

Direktor
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In einem regulierten Umfeld nachhaltig agieren

Jedes Jahr rollen zahlreiche regulatorische Vorgaben auf die Branche zu – aktuell zum Beispiel im Rahmen des EU-Mobilitätspaketes rund um die Arbeitsbedingungen der FahrerInnen, welches den Flottenbetrieb komplexer gestaltet. Dazu kommen politische Vorgaben für „Green Logistic“ wie strengere CO2-Emissionsziele und das Aufkommen neuer Antriebstechnologien. Interessant ist dabei, dass sich viele mittelgroße und große Transport- und Logistikunternehmen bereits Nachhaltigkeitsziele gesetzt haben und entsprechend agieren – beispielsweise, in dem sie Warentransporte auf die Schiene (u.a. Bayernshuttle, Kombiverkehr) bzw. das Schiff verlagern. Allerdings fehlt häufig eine verlässliche Zahlenbasis zu den Emissionen, und die Maßnahmen wirken oft wenig ambitioniert. Mittelfristig stellt das ein unternehmerisches Risiko dar, da ein wachsender Anteil der Kunden eine stärke Optimierung der Emissionen in den eigentlichen Prozessen einfordert, um die eigenen Nachhaltigkeitszielen entlang der Lieferkette sicherzustellen – und dementsprechend Partner wählt.

Wir kennen die spezifischen regulatorischen Herausforderungen. Dazu betrachten wir alle Faktoren und Entwickeln individuelle Handlungsoptionen für unsere weltweiten Kunden.

Portrait von Philipp Oemler

Philipp Oemler

Direktor

Erfolgsgeschichten

Dienstleistungen

Ein Blick auf die Details – was wir für die Transportlogistik tun:

Auf ein Wort

Wer kann im Logistikbereich dauerhaft bestehen, Philipp Oemler?

Welche Veränderungen prägen aktuell die Transportlogistik?

Ich finde es bemerkenswert, dass die Transportlogistik immer wieder ein Vorreiter bei technologischen Entwicklungen ist. Das gilt aktuell für die Digitalisierung, denn wir reden in der Branche längst schon von extremen Aufgaben wie „Same Day Delivery“ und „Echtzeit Status“, die ohne einen digitalisierten Prozess kaum zu leisten sind. Zum anderen ist es von jeher so, dass Transportprozesse kaum ein Alleinstellungsmerkmal aufweisen, da viele Anbieter im Kern das Gleiche machen. Insofern muss man entweder eine Nische bedienen oder bei einem breiten Angebot von besonders effizienten Prozessen profitieren – was allerdings wieder den Innovations- bzw. Internationalisierungsdruck erhöht. Das Ganze sorgt für eine ständige Dynamik im Markt.

Wie würdest du allgemein den Digitalisierungsgrad der Unternehmen beschreiben?

Er ist sehr unterschiedlich. Einerseits gibt es Unternehmen mit einem komplett digitalen Geschäftsmodell. Am anderen Ende der Skala sehen wir etwa kleine bzw. mittelständische Unternehmen, deren Digitalisierung vor allem von externen Faktoren getrieben wird, beispielsweise dem verpflichtenden IT-System der Auftraggeber oder der Notwendigkeit eines Buchungsportals. Allerdings sind größere Unternehmen hier im Vorteil – diese können ihre standardisierte Arbeitsweise skalieren und ganzheitlich optimieren.

Was für eine Wirkung entfachen steigende Energiekosten und der Klimawandel?

Traditionell galt es in der Branche als schwierig, steigende Kosten für Mensch und Material an die Kunden weiterzugeben. Allerdings übersteigt die aktuelle Nachfrage deutlich das Angebot – somit lassen sich Preissteigerungen besser durchsetzen. Im Übrigen ist die Branche beim Thema Klimawandel stark gefordert. Man erkennt es zum Beispiel daran, dass alternative Antriebe in der Schifffahrt und im Straßenverkehr an Relevanz gewinnen. Außerdem verlangen immer mehr Kunden klimaoptimale Leistungsabwicklung von Logistikpartnern. Wir sprechen hier von komplexen Aufgaben im ESG-Kontext, bei denen wir unsere Kunden ganzheitlich und pragmatisch beraten.

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